Relevantes aus Liancourt – Ende März 2019 – in einem erneut turbulenten Haiti

DENNOCH geht das relativ geordnete Leben im Lehrerinnen Ausbildungszentrum der Peter-Hesse-Stiftung weiter – außer an den Tagen mit spontanen Protest-Demonstrationen, mit Übergriffen von Banden und ähnlichen Stör-Aktionen.

Zumeist ist unklar, welche Bereiche in Haiti davon jeweils betroffen werden.
Folglich warten die Menschen zunächst am Morgen eines neuen Tages auf Zeichen einer friedlicheren Normalität, bevor sie Wasser holen, Nahrung und Feuerholz besorgen und ihre Kinder in die Schule schicken. Sind heute Straßenverkäufer unterwegs – oder Fahrzeuge? Das sind dann gute Zeichen. Freunde rufen sich an und fragen: „Wie sieht es in eurer Gegend aus? Erscheint es sicher, das Haus zu verlassen?“ So funktionieren die meisten unserer Montessori Partner-Vorschulen zumeist – außer wenn ihre Gegend wieder von gewalttätigen Unruhen betroffen ist.

Glücklicherweise ist unser am 7. Dezember 2012 neu eröffnetes Ausbildungszentrum abseits in einer relativ ruhigeren Gegend. So können das Montessori Ausbildungs-Programm wie auch unsere „grünen“ Aktivitäten zumeist fortgesetzt werden.

Schließlich versuchen die meisten Menschen, ein für sie und ihre Familien erträglich angenehmes Leben zu führen – und sie hoffen weiterhin auf eine bessere Zukunft. Darum ist unsere Langzeit-Mühe in Haiti auch nicht vergebens. Es sind letztlich immer benachteiligte Kinder, denen eine Startchance für ein würdevolles Leben geboten wird. Darum machen wir seit 1986 unermüdlich weiter. – DENNOCH .

Glücklicherweise gibt es trotzdem noch Lachen