Cholera in Haiti

Die Cholera in Haiti hat erschreckende Ausmaße angenommen!
Wir, die Peter-Hesse-Stiftung, können bisher nur für Hygiene-Aufklärung und für sauberes Trinkwasser für unsere haitianischen Partner, die Montessori-Lehrerinnen, zu denen wir Zugang haben, sorgen. Das ist geschehen. Carol hat während ihres Oktober- und November-Besuches in Haiti entsprechend gehandelt.
Was nun von der internationalen Gemeinschaft der Hilfswilligen zu tun ist – neben dem Versuch breiter Aufklärung und hygienischer Fürsorge – sind vor allem Investitionen in die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Wasser. Das übersteigt die Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Organisationen. Das muss der haitianische Staat – mit Hilfe der internationalen Hilfsstrukturen – selbst in die Hand nehmen – wie überall in der Welt, wo Wasser nicht (mehr) als freies, lebenswichtiges Gemeingut angesehen wird.
Peter Hesse, 25. November 2010